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Was fällt der US-Regierung denn noch alles für Unfug ein?

gulli.com – news – view – US-Politiker: Julian Assange ist kein Journalist.

Selten so etwas dämliches gelesen! Ich bin gespannt, wie das mit WikiLeaks und Julian Assange weiter gehen wird. Wir werden sehen.

Passend dazu hab ich noch einen Artikel bei heise.de hier:

Blogger sollen Schutz klassischer Medien in Anspruch nehmen können

Den habe ich ganz vergessen gehabt, sorry!

Wir freien Blogger sollen uns also unter den selben *Schutz* stellen wie ein gewöhnlicher Journalist, so so.

Wie sieht denn dieser Schutz eigentlich aus?
Nun, zum einen ist man als Journalist vor gewissen juristischen Sanktionen geschützt. Dies betrifft auch eine Sperre des entsprechenden Blogs. Andererseits unterliegt man dadurch aber der Regulierung (Zensur) durch *journalistische Selbstregulierung*, was immer auch damit gemeint ist.
Wenn ich mir nun ansehe was zum Beispiel das neue Jugendschutzgesetz gebracht hat, dann bin ich eher für den Vorschlag von Frau Agnès Callamard:

Selbstverständlich könnten sich Blogger aber auch dagegen entscheiden, sich der journalistischen Selbstregulierung zu unterwerfen und könnten stattdessen eigene Verhaltenskodizes aufstellen. Article 19 grenzt die Blogger schließlich noch von einer vierten Kategorie ab, unter die sie diejenigen fasst, die sich im Netz einfach nur zur Diskussion treffen. Für solche virtuellen „Café-Gespräche“ bedürfe es keiner besonderen Regulierung. „Über allem“, so Callamard, „muss die generelle Informations- und Meinungsfreiheit im Netz stehen.“

Ich gehe doch schwer in der Annahme, daß hier eigene Verhaltenskodizes die bessere Wahl sind. Ich lasse mir zumindest hier auf meinem Blog ungern meine *freie* Meinung vermiesen!
Natürlich müßten sich dazu allerdings die entsprechenden Blogger irgendwie zusammenschließen, damit man dabei auf eine vernünftige gemeinsame Basis kommt.

 

[UPDATE:]Es gibt da seit einiger Zeit tatsächlich einen Zusammenschluß von Bloggern:

Blogger United | Blogger weltweit vereint

In dieser Vereinigung geht es zwar hauptsächlich um den Meinungsaustausch unter Bloggern, aber eben um den *freien* Meinungsaustausch!

Ich würde jedem Blogger raten, sich das mal anzusehen. Es schadet niemandem und bringt auch den Vorteil, daß auch der eigene Blog dadurch etwas bekannter wird. 😉

Außerdem kann man sich dort natürlich auch Tipps geben lassen, wie man seinen Blog bzw. Schreibstil eventuell verbessern kann.

Blogger United ist übrigens auch bei Facebook und Twitter zu finden![/UPDATE]

Der Nachteil daran ist, daß eben jeder Mensch eine eigene Meinung hat. Nicht jeder wird wohl mit meinem Schreibstil und meiner offenen Art zurecht kommen. Man sieht es allerdings auch an den *vielen* Kommentaren zu meinen Artikeln hier im Blog oder den entsprechenden Veröffentlichungen bei Twitter und Facebook. 😉

 

Grüße von eurem Zauberadmin

Mike, TmoWizard

Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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