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Ich bin zufälliger Weise bei Webmaster Friday auf einen interessanten Artikel gestoßen dessen Thema es Wert ist, ebenfalls einen Artikel darüber zu schreiben:

Der optimale Blogartikel (Länge, Medien und Struktur)

Natürlich habe ich da gleich ein wenig recherchiert und habe mich dazu entschlossen, zumindest über die Länge eines Blog-Artikels zu schreiben. Wer meine Artikel kennt weiß, daß dieses Thema bei mir bestimmt in guten Händen ist! :mrgreen:

Wie immer fließen dabei natürlich entsprechende Links mit ein, die sich auf dieses Thema beziehen. Als erstes wäre da ein Artikel bei BLOGPROJEKT, der einen guten Ansatz hat:

Die optimale Blogpost-Länge

Das ein guter Artikel wie dort beschrieben nicht unter 200 Wörtern sein sollte dürfte jedem klar sein, aber wie sieht das nun bei mir und meinen Themen aus? Wir werden es sehen, sobald dieser Artikel fertig ist! :mrgreen:

Natürlich stellt sich bei diesem Thema schon einmal die Frage, über was denn eigentlich geschrieben wird. Man sieht das gut in meiner Kategorie MATRIX=Überwachung. Solche Themen kann man eigentlich unmöglich in 200 – 300 Wörtern beschreiben. Obwohl ich das Thema nun schon aufgeteilt habe sind es 6 Artikel geworden, in denen kein einziger unter 500 Wörtern ist. Das Dumme daran ist, ich bin dort noch lange nicht damit fertig! 😯

 

Man sieht also schon, daß es rein auf des Thema ankommt. Wenn ich mir nun bei Basic Thinking einen anderen Artikel zum Thema Blogpost-Länge heraussuche, dann steht da ein klein wenig was anderes:

Länge der Blogpostings

Dort wäre das Minimum sogar bei 100 Worten. Da frage ich mich dann, was ich da schreiben soll? Doch aller höchstens einen etwas längeren Witz, oder? Ich wüßte nun wirklich kein Thema, über das ich so wenig Worte habe. Das geht eigentlich nur, wenn mich ein Thema nicht interessiert. Dann schreibe ich allerdings auch keinen Artikel darüber, das wäre ja völlig sinnlose Zeitverschwendung!

 

Eine völlig andere Meinung ist da auf dem Seoprogrammierer Blog von Fabian Rossbacher zu lesen:

Ideale Länge für einen Blogpost

Er ist also dafür, daß man auf seinem Blog ganz einfach kurz seine Meinung sagt, ein paar Bildchen dazu und fertig! 😯

 

Sorry, das kann ich auch bei Twitter oder Facebook. Um kurz mal meine Meinung zu sagen brauch ich doch kein CMS oder so!  Da bin ich nun mal absolut andere Meinung. 😈

 

Dennis S. ist bei blogrammierer! ebenfalls anderer Meinung:

Was ist die richtige Länge eines Blogartikel?

Ja, 200 – 500 Worte lasse ich mir gefallen… bei mir allerdings als Minimum! Das man Artikel in Abschnitte aufteilen sollte dürfte dabei ja eigentlich klar sein, rein schon wegen der Übersicht. Allerdings finde ich das mit der “Fett-Markierung” übertrieben. So etwas macht man doch nur, wenn man bestimmte Punkte hervorheben will! Es wirkt meiner Meinung nach ansonsten aufdringlich.

 

Eine etwas seltsame Meinung gibt es bei Blog-Trainer:

Die optimale Länge von Blogartikeln

Das ist nun eine Liste, die ich hier kurz mal mit rein setze:

  • 30 Worte (drei bis fünf Zeilen) sind für ein Blogposting die Untergrenze, um wahrgenommen zu werden. Kurze Postings sind schwerer zu schreiben als lange, das weiß jeder, der twittert.
  • 100 bis 150 Worte (eine drittel Seite) werden beim “Scannen” optimal erfasst und sind als Einstieg für eine Diskussion optimal.
  • 500 und mehr Worte werden selten zu Ende gelesen, die Besuchszeit auf der Seite und die Anzahl der Kommentare steigen kaum noch an. Leser klicken gern weg, bevor sie scrollen.
  • Ab 1.000 Worten sollte man bei einem Blogartikel (im Interesse der Leser) kürzen oder einen zweiten Artikel starten.

30 Worte als Untergrenze? 3 – 5 Zeilen? Sorry, aber da kann nichts vernünftiges stehen. Welches Thema ist den in kurzer Zeit erledigt? Für so etwas ist eigentlich jeder Klick auf den hinführenden Link zu schade.

100 – 150 Worte: Ob das wirklich optimal für eine Diskussion ist kann ich nicht beurteilen, aber beim “Scannen” durch Suchmaschinen könnte das richtig sein.

Tja, und dann geht die Liste seltsamerweise mit 500 weiter! Was ist den mit den Artikeln dazwischen, gibt es die nicht?

Warum 500 und mehr Worte nicht zu Ende gelesen werden sollen ist mir schleierhaft! Wenn jemanden ein Thema interessiert ist er wohl über jede Information froh, die er darüber bekommt. Ich kenne da einige Artikel, die wesentlich länger sind!

Ab 1.000 Worten ist natürlich schon eine Sache für sich, das kenne ich allerdings von einigen meiner eigenen Artikeln! 😳

 

Man kann also sehr gut sehen, daß hier die Meinungen schon auseinander gehen. Deswegen kommt hier nun meine eigene 10-Punkte-Meinung hinzu:

  1. Wichtig ist vor allem ein Thema, daß die Leser interessiert. Wenn man das nicht hat, dann schreibt man sich nur die Finger wund und keiner liest es!
  2. Der Artikel sollte gut recherchiert sein. Ein Artikel ohne Quellenangaben oder zumindest Links zu den Quellen kann nicht gut sein, der Schreiberling kann mir da ja allen möglichen Unsinn vor meine Lesebrille setzen!
  3. Man sollte in seinem Artikel auf eine vernünftige Struktur achten. Einfach nur Satz an Satz reihen ohne Absatz ist einfach unübersichtlich!
  4. Satzzeichen sollten ebenso beachtet werden wie Groß- und Kleinschreibung, sonst wird der Artikel schlicht und ergreifend unleserlich!
  5. Vielleicht eher unwichtig, aber auch die Rechtschreibung sollte einigermaßen beachtet werden. Und wenn es nur dazu dient, damit der Artikel besser aussieht!
  6. Damit nicht einfach alles einfach nur so hin geklatscht aussieht schadet ein Smilie ab und zu auch nicht, und sei es nur zur Auflockerung! 😉
  7. Eventuell kann auch eine Kapitel-Überschrift helfen, daß der Artikel übersichtlicher und dadurch auch leserlicher wird!
  8. Je nach Thema des Artikels sollte auch mal ein passendes Bild oder Video eingefügt werden, auch das lockert den Artikel etwas auf!
  9. Auch sollte man auf eine vernünftig lesbare Schrift achten. Schnörkel sehen zwar gut aus, machen es aber schwer den Artikel zu lesen!
  10. Sollte der Artikel wirklich weit über die 1.000-Wort-Marke gehen ist es wohl besser, wenn man ihn aufteilt. Einen Artikel mit 2000 und mehr Worten lese auch ich nur in ganz speziellen Fällen, bei der Wikipedia zum Beispiel!

 

So, nun haben wir 6 verschiedene Meinungen aus ebenso vielen Artikeln und ich habe außerdem doch meine Meinung über den optimalen Blogpost geschrieben! 😉

Wenn ich nun so darüber nachdenke würde ich sagen, daß es am Ende sowieso an den Lesern ist ob ein Artikel gelesen wird oder nicht. Ich selbst lese auch Artikel, die schon mal etwas länger sein können, es kommt eben rein auf das Thema und die Art und Weise wie ein Artikel aufgebaut ist!

 

So, nun verabschiede ich mich mal wieder. Der Artikel ist geschrieben, der Kaffee ist leer und ich mache mich auf die Suche nach einem neuen Thema! 🙂

Einen schönen Gruß aus der Firnhaberau in Augsburg sendet euch wie immer

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Mein eigener Smilie!

(PS: Bis zu meinem Zaubersmilie am Schluß sind es nun 1072 Worte! 😀 )

CC BY-NC-SA 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Computer/Internet, Information

5 Replies to “Wie lange darf ein Blog-Artikel sein?”

  1. Hej Mike,

    ich denke auch, dass man nicht grundsätzlich sagen kann, wie lang ein Beitrag zu sein hat. Hauptsache er wirkt nicht zu langatmig.
    Ich finde eine gute Methode ist es schon mal, einen Artikel in mehrere Teile zu gliedern. Das macht Leser neugierig und sie möchten oft wissen, wie es weitergeht.
    Bei meinem letzten Beitrag hatte ich schon überlegt, ob ich ihn splitten sollte, aber das hätte ihn wiederum zerrissen und hätte keinen “echten” Mehrteiler daraus gemacht.
    So habe ich wenigstens versucht, den Beitrag durch Überschriften und Absätze zu unterteilen.
    Ich kann Dir nur zustimmen, dass es letztendlich auf das Thema ankommt.

    Ich finde allerdings die Methode, sämtliche Wörter in Fettschrift zu schreiben, auch nicht so prickeln. Das wende ich selber nur äußerst selten an. Schöner finde ich wiederum das Einfügen einer Grafik, um einen Beitrag zu strukturieren und es lockert ihn auf. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

    Wäre ja wiederum auch auf Dauer langweilig, wenn alle Blogger ihre Beiträge haargenau gleich gestalten würden 😉

    Lieben Gruß
    Sylvi

    1. Hallo Sylvi!
      Das mit dem langatmig ist natürlich so eine Sache, das weiß ich von meinen Artikeln ja nur zu gut.
      Eben in meiner im Artikel erwähnten Kategorie sind schon ein paar seeeeehhhr lange Artikel dabei. Das Dumme ist nur, daß zwar alle mehr oder weniger das selbe Thema haben, aber andererseits sind sie in sich abgeschlossen. Ich wußte einfach nicht, wie ich diese kürzer schreiben sollte! 🙁
      Auch dieser Artikel hat wieder einmal über 1000 Worte, obwohl das so eigentlich nicht geplant war. Es hat sich eben so ergeben, daß er mal wieder etwas länger wurde.
      Das mit der Grafik ist richtig, das hab ich ja auch erwähnt. Aber auch da kommt es auf’s Thema an, was hätte ich zum Bleistift hier für ein Bild einfügen können? Also mir fiel dazu keines ein, dafür habe ich eben mehrere Absätze und Absatz-Überschriften.
      Daß mein Blog jemals einem Anderen gleichen wird kann ich mir natürlich auch nicht vorstellen, The magic one Wizard ist einfach einmalig und bestimmt selten langweilig! 😉
      Lieben Gruß zurück aus Augsburg
      Mike, TmoWizard

  2. Ein Blog-Artikel hat die perfekte Länge, wenn der Autor das, was er zum Ausdruck bringen wollte, zum Ausdruck gebracht hat, ohne sich mehr als notwendig in Details zu “verlieren” 🙂
    1. Hey Sascha! Auch mal wieder hier? 😉
      Das ist natürlich wahr, deswegen ziehen sich viele meiner Artikel in die Länge.
      Es ist ja auch genau das, was ich in meinem Artikel zum Ausdruck bringen möchte:
      Ein Artikel ist fertig wenn der Blogger es für richtig hält!
      Das ich dazu einen so langen Artikel verfasst habe liegt eigentlich nur daran, daß ich auf ein Unvermögen bei manchen aufmerksam machen möchte:
      Lesen ist eigentlich nicht schwer, aber viele können sich in der hektischen Zeit in der wir leben einfach nicht mehr auf längeres Lesen konzentrieren!
      Ich nehme an, daß aus diesem Grund SMS und auch Twitter so beliebt sind. Beim Lesen eines Artikels bedenken auch die Meisten kaum, daß der Schreiberling für seine Recherche noch viel mehr lesen muß!
      Was soll’s!
      Grüße aus Augsburg
      Mike, TmoWizard

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