Die SeaMonkey Suite: Ein mehrteiliges Tutorial – Teil 1.1

Nach dem ich mehrfach von einigen Bekannten darauf angesprochen wurde habe ich mich nun dazu entschlossen, ein (wo erforderlich) bebildertes Tutorial für die SeaMonkey Suite zu erstellen. Da ich jedoch nur über Linux/Kubuntu als Betriebssystem verfüge werde ich allerdings nicht auf die Installation eingehen, da diese von System zu System unterschiedlich ist!

Wie es bei meinen Artikeln üblich ist werde ich natürlich auch hier wieder Links mit Erklärungen zu entsprechenden Sites verwenden, da SeaMonkey mit all seine Möglichkeiten doch ein ziemlich großes Thema ist.

Die Screenshots zum Tutorial entstehen übrigens während der Erklärung mit KSnapshot, sie werden also von mir speziell für die entsprechenden Punkte gemacht! Außerdem werden die roten Markierungen in den Grafiken mit GIMP erstellt, wie überhaupt alle Grafiken des Tutorials wie auch des gesamten Blogs falls notwendig mit diesem Programm bearbeitet werden. Anschließend werden sie mit dem Add-on FireFTP auf den Server geladen.

Weiterhin wird das Tutorial in verschiedene Teile aufgegliedert sein, da alleine schon die Erklärung der verschiedenen Menüpunkte wohl den Rahmen eines einzigen Artikels sprengen würde. Damit sind wir nun beim Thema des ersten Teiles angekommen:

 

1.1 – Die Browser-Menüleiste

Die Menüleiste von SeaMonkey mit Modern Theme

Diese sieht je nach verwendetem Theme bei euch vielleicht etwas anders, ich verwende hier das “Modern Theme”, dazu aber ein andermal mehr. Auch könnte der ein oder andere Menüpunkt bei euch fehlen, z. B. “Debug” und “QA”. Diese kommen von einem Add-on, welches natürlich nicht jeder von euch installiert hat!

Ich gehe übrigens davon aus, daß ihr bereits mit verschiedenen Programmen also auch Browsern gearbeitet habt und euch etwas mit einer Menüleiste auskennt. In den Menüs ist auch die jeweilige Tastenkombination (z. B. Strg+O um eine Datei zu öffnen) angegeben, wie man diese außer mit der Maus noch aufrufen kann.

 

Kommen wir jetzt zum ersten Menüpunkt:

Datei

Das Dateimenü von SeaMonkey

Wie man sehen kann ist dieses Menü eigentlich recht übersichtlich und enthält nur wenige Untermenüs. Die einzelnen Punkte werde wir nun der Reihe nach durchgehen, wir kommen also zum Menüpunkt

 

1.1.1 Neu:

Der Menuepunkt "Neu"

Über diesen Menüpunkt erreicht man also folgende Möglichkeiten:

  1. Man kann ein neues Browser-Fenster öffnen
  2. Einen neuen Tab anstatt eines Fensters öffnen
  3. Eine neue Nachricht (E-Mail) erstellen
  4. Einen neuen Kontakt in das Adressbuch einfügen
  5. Eine neue Website mit dem integrierten HTML-Editor Composer erstellen

Den Unterschied zwischen 1. Fenster und 2. Tab oder die Vor- und Nachteile davon erkläre ich hier natürlich nicht, das sollte jeder Benutzer für sich selbst entscheiden. Nur soviel dazu, daß ich selbst mit Browser-Tabs arbeite!

Die Punkte 3. – 5. werden in einem extra Teil besprochen, da diese doch recht umfangreich sind. Jeder der z. B. schon mit einem E-Mail-Clienten gearbeitet hat wird mir das bestätigen, wobei der “Mail & Newsgroups” auf dem Programm Mozilla Thunderbird aufbaut. Diese drei Punkte werden dann natürlich dementsprechend auch von mir verlinkt!

 

Die nächsten beiden Menüpunkte sind:

1.1.2 Web-Adresse öffnen…

1.1.3 Datei öffnen…

Die Menüpunkte Web-Adresse oder Datei öffnen...

Hierzu sage ich nur soviel, daß der Punkt Web-Adresse öffnen… eigentlich die selbe Funktion hat wie die Adressleiste, aber auch zum Öffnen von Dateien verwendet werden kann! Jedoch hat man die Auswahl, ab man einen neuen Tab oder ein neues Fenster öffnet. Nach meiner Ansicht ist dadurch der Punkt Datei öffnen… völlig überflüssig, aber mich hat ja niemand gefragt! :-?

 

Weiter geht es mit den beiden Punkten:

1.1.4 Zuletzt geschlossene Tabs

1.1.5 Zuletzt geschlossene Fenster

Menüpunkte "Zuletzt geschlossene Tabs/Fenster"

Hier kann man die letzten 10 geschlossenen Tabs bzw. Fenster wieder aufrufen, was manchmal in der Hektik des Tages sehr praktisch sein kann. ;-)

Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen und damit kommen wir zu den Punkten

 

1.1.6 Tab schließen

1.1.7 Fenster schließen

Ehem… Selbst erklärend und unter Umständen mit Vorsicht zu genießen, daher auch ohne Screenshot.

 

Jetzt kommen zwei sehr interessante Punkte:

1.1.9 Seite senden…

1.1.10 Link senden…

Menüpunkte "Seite/Link senden..."

Beim auswählen eines dieser beiden Punkte öffnet sich der Mail-Editor und man kann je nach gewähltem Punkt entweder die ganze gerade gezeigte Seite als Anhang an seine Kontakte versenden oder eben nur den Link dazu. Diese Möglichkeit finde ich sehr praktisch wenn man jemandem eben eine bestimmte Seite zeigen will. Man braucht nicht über den Umweg “markieren -> kopieren -> einfügen” gehen, sondern hat sofort die entsprechende Option parat! Das sind zwei der vielen Punkte, in denen die SeaMonkey Suite ihre Überlegenheit anderen Browsern gegenüber voll ausspielen kann, da eben sämtliche Teile ineinander übergreifen. In diese Richtung gibt es eigentlich nur einen einzigen Konkurrenten zu SeaMonkey und zwar Opera, welches ebenfalls eine Browser Suite ist. Dazu später mehr, wenn Mail & Newsgroups erklärt wird!

 

1.1.11 Seite speichern unter…

1.1.12 Frame speichern unter…

Was soll ich hier nun viel erklären? Man kann wie es dort steht eine ganze Website oder eben ein einzelnes Frame einer solchen lokal auf der Platte im HTML-Format abspeichern.

 

1.1.13 Seite bearbeiten

Dieser Menüpunkt wird später genauer erklärt, da man hiermit die gerade angezeigte Seite mit dem in der Suite integrierten HTML-Editor Composer bearbeiten kann! Das würde hier wirklich zu weit führen, diesen Punkt genauer zu erklären.

 

1.1.14 Datei hochladen…

Hier ist es eigentlich möglich, einzelne Dateien auf einen FTP-Server zu laden. Da ich selbst jedoch für solche Zwecke den FTP-Clienten FireFTP verwende, kann ich hier leider nichts dazu sagen!

 

Kommen wir nun zu den Punkten

1.1.15 Seite einrichten…

1.1.16 Druckvorschau

1.1.17 Drucken…

Ein Bild zu 1.1.15:

Menüpunkte "Seite einrichten..."

Frage mich bitte niemand, warum diese Dialogbox bei mir in englisch und nicht passend zum verwendeten Theme ist, ich habe keine Ahnung!

Hier kann man also den eigenen Drucker und das verwendete Papierformat einrichten, das ist eigentlich alles.

 

Zu 1.1.16:

Das ist genau das was auch dort steht: Eine Vorschau davon, wie die augenblicklich angezeigte Website ausgedruckt werden sollte. Ob sie dann so auch wirklich ausgedruckt wird steht allerdings auf einem anderen Blatt Papier, ich habe da auf verschiedenen Rechnern mit verschiedenen Betriebssystemen und verschiedenen Browsern schon die seltsamsten Dinge gesehen! :-?

 

Punkt 1.1.17:

Hier wird die Seite dann gedruckt, wobei es auch hier wie bei den meisten Programmen noch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten gibt. Auch hier habe ich das Problem, daß diese Dialogbox in englisch ist. Aus diesem Grund kommt hier vorläufig keine Erklärung und auch kein Screenshot!

 

1.1.18 Offline arbeiten

Dieser Punkt ist vor allem für jene Leute wichtig, die keine Flatrate ihr eigen nennen. Es wird ganz einfach die Verbindung zum Internet unterbrochen!

 

Kommen wir nun zum letzten Punkt im Dateimenü und damit auch zum Ende des ersten Teiles des Tutorials:

1.1.19 Beenden

Dieser Punkt bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. 8-) Nur eine Warnung: Es werden alle Teile der Suite beendet!

 

Ich hoffe, daß ich euch hiermit zumindest ein Stückchen näher an die SeaMonkey Suite heran geführt habe. Der erste Teil ist damit beendet, hier geht es weiter in Teil 1.2 mit dem Menü Bearbeiten!

 

Ich wünsche meinen Lesern nun weiterhin viel Spaß im Internet mit der SeaMonkey Suite!

Es grüßt euch aus Augsburg wie immer

Euer Zauberadmin

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

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4 Replies to “Die SeaMonkey Suite: Ein mehrteiliges Tutorial – Teil 1.1”

  1. … “Frage mich bitte niemand, warum diese Dialogbox bei mir in englisch und nicht passend zum verwendeten Theme ist, ich habe keine Ahnung!”

    Ich vermute mal, das ist wie (hab ich selber schon gesehen!) bei einigen OpenSourceProggis, das es halt eine etwas weniger genutzte Funktion ist und somit haben sich die Entwickler bzw. Übersetzer diesbezüglich nicht die mühe gemacht, dies ins Deutsche zu übersetzen!?

    Ansonsten, mit Ausnahme auf die paar Rechtschreibfehler (ich weiß die darf ich behalten gg)- saumäßig gut und v.a. sehr ausführlich geschreibselt *Daumen hochrecke*

    1. Hallo Lebenskunst!

      Danke für das Lob, aber welche Rechtschreibfehler meinst du? Das Wörterbuch und ich können jedenfalls keinen einzigen finden.

      Das mit den englischen Dialogboxen erscheint mir gerade sehr seltsam, da ich das hier inzwischen bei verschiedenen Programmen bemerkt habe. Könnte sein, daß da ein anderes installiertes Programm dazwischen funkt!

      Grüße aus der Firnhaberau

      Mike, TmoWizard

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