Blogparade: So ging es los mit Computer & Co.

Hallöchen, liebe Leserinnen und Leser! Heute möchte ich einmal eine Blogparade anfangen und ich bin gespannt, wer da alles mitmachen wird. Es gibt nur zwei Bedingungen:

  1. Ein entsprechender Link hier her zu meinem Artikel
  2. Ihr müßt schreiben, wie ihr zur Computerei gekommen seid, wie es weiter ging und wo ihr heute damit steht

Es zählt übrigens auch, wenn ihr mit einer Konsole oder so angefangen habt. Mitmachen kann dabei jeder, der gerade Lust und Laune dazu hat. Zu Ende geht die Blogparade aber nicht, es gibt also kein Zeitlimit! Auf die Idee bin ich übrigens gekommen, als ich diesen Computerlebenslauf bei BuntuX gelesen habe. Da dachte ich mir, da könnte man doch eine Blogparade daraus machen! ;-)

Der Anfang:

Angefangen hat das bei mir eigentlich so ~1981 mit der ATARI VCS 2600 (wirklich noch der alte Koloss, nicht die Junior!), damals natürlich mit den üblichen Games. Meine beiden jüngeren Brüder und ich hatten es sogar geschafft, daß unsere Mutter mit an der Kiste saß. Hauptsächlich mit Dame und Mühle, aber nicht nur. Weiter ging es dann ca. 1983, da kam der große Gegner des C64 zu uns nach Hause. Wenn schon, dann richtig, also mußte es ein 800XL sein! Dieser hat mich dann auch sehr lange begleitet und was soll ich euch sagen: Er existiert hier noch heute! Ich kann ihn zwar dank fehlender Peripherie (z. B. passendem Monitor) nicht mehr wirklich probieren, er könnte aber tatsächlich noch funktionieren. Passend zur damaligen Zeit gehörte natürlich ein Akustikkoppler dazu, hach waren das noch Zeiten! Quietsch pfeif…

Schwereres Geschütz:

Natürlich konnte es mit diesem alten 8 Bit-Rechner nicht ewig weiter gehen, manche haben mich wegen dem XL schon ziemlich schief angesehen. Was dann kam, damit haben die aber nicht gerechnet. Alle hatten bereits ihre ATARI 520 ST und AMIGA 500, aber ich habe dann gleich richtig zugelangt. Bei mir mußte ungefähr 1987 schon der 1040 STFM mit einer MEGAFILE30 Festplatte her, ein bißchen angeben darf man ja auch mal! ;-) Irgendwo dazwischen kam auch ein Intel-PC mit DOS und Windows 1.03, das weiß ich jetzt aber nicht mehr so genau. Außerdem war das langweilig, da der PC-Dito diesen PC auf dem ATARI ST schneller emulierte wie das Original! :mrgreen:  Das Gequietsche aus dessen PC-Speaker und die Grafik waren sowieso unterhalb der Gürtellinie, man konnte beides vergessen. Dieser ST war dann auch so ziemlich der Anfang mit dem Internet, erst mit einem einfachen Modem, dann irgendwann per ISDN. Aber es kam noch dicker:

Das Flaggschiff von ATARI:

Mitte 1991 kam dann der Hammer in meine Hütte, ein ATARI TT030 mit 100 MB Festplatte und 12 MB RAM. Rechenpower? Kein Problem, die Kiste hat von der Leistung her alle Rechner aus meiner damaligen Firma in der Pfeife geraucht! ;-) Ich war übrigens der erste in Augsburg, der sich diese Kiste geleistet hat. Was soll ich sagen? Er steht hier und funktioniert auch noch, nur die Batterie für die Uhr sollte ich mal wieder erneuern! 5 Umzüge hat er nun hinter sich, aber irgendwie scheint der TT ziemlich unverwüstlich zu sein. Doch ganz alleine ist er nicht, denn der oben genannte IBM war ja nicht der Letzte! Übrigens läuft der TT unter MultiTOS mit selbst kompiliertem MiNT-Kernel, man(n) gönnt sich ja sonst nichts! ;-) Und nein, das hat nichts mit Linux Mint zu tun, auch wenn es ähnlich wie ein Unix aufgebaut ist. Er war für mich dann auch der richtige Einstieg in’s Netz, schnell genug war er ja und mit ISDN und 3 Rufnummern konnte man einiges machen. Noch dazu eine für damalige Zeiten wirklich riesige Festplatte, da geht doch was. Es ging auch, nämlich eine eigene Mailbox in damaligen Quark-Netz! Kennt das eigentlich noch jemand, Q-Mail? Nein? Pech gehabt, ich habe kein ISDN mit 3 Rufnummern mehr……ja, die Box existiert noch auf dem TT, aber von DSL oder wie bei mir gar Glasfaser hat der TT natürlich noch nie etwas gehört. Außerdem läuft er inzwischen schon etwas instabil und die defekte Batterie für die Uhr ist bei einer Mailbox natürlich auch nicht gerade optimal. Außerdem scheint er seine Schnittstellen nicht mehr zu erkennen und ohne Diskettenlaufwerk geht da mal gar nichts mehr.

Mein erster richtiger PC:

Stimmt zwar nicht, denn all die ATARIs sind ja ebenfalls Personell Computer. Aber wieder habe ich anno 1995 gleich richtig zugelangt, ein P75 hoch gejubelt auf 90 MHz mußte es schon sein. Damals noch mit OS/2 und Windows 3.11. Auch er hat einiges mitgemacht und wird demnächst wieder hier bei mir stehen, der funktioniert nämlich ebenfalls noch. Jetzt allerdings mit Windows 98, nur die SE-Version wollte er mal ganz und gar nicht akzeptieren. Dieser PC hat einige Änderungen erfahren dürfen. Unter anderem hat er mindestens 5 CD-Laufwerke/Brenner vernichtet, wahrscheinlich ebenso viele Grafikkarten und an die Festplatten denke ich besser gar nicht erst! Einzig die SoundBlaster Karte ist wirklich noch original, eine Creative SoundBlaster 16 ASP MultiCD und ich hab sogar noch ein original Creative CD-Laufwerk dafür!

Von 1998 bis heute:

Die Kisten zähle ich jetzt aber nicht alle auf, ich weiß es nämlich ehrlich gesagt gar nicht mehr! Es war ein Siemens Nixdorf Black Edition (166 MHz) dabei, ein Pentium III und keine Ahnung was noch alles. 2004 kam jedenfalls der AMD Sempron 2200+ zu mir und gleich noch der für meine damalige Ehefrau, die sollte ja auch was Vernünftiges haben! :-P Diese beiden Rechner begleiteten uns auch durch unsere komplette Ehe und darüber hinaus, vor drei Jahren sagte allerdings der Rechner meiner inzwischen Ex-Frau für immer Ade und sie brauchte was neues. Keine Ahnung was da schief ging, meine Kiste steht noch immer hier und dient mir ab und zu als Server! ;-) November/Dezember 2012 wurde mir das Ding allerdings zu langsam, vor allem für meinen Glasfaseranschluß. Es mußte also ebenfalls was neues her, was aber wie bei mir üblich nicht im original Zustand bleiben durfte. Es war wie der alte Rechner nur ein Sempron… für ungefähr 8 Wochen. Dann war da auf einmal ein Athlon II X2 am Werk mit für mich ausreichenden 6 GB RAM, eine NVidia GT 520 Grafikkarte mit einem GB und einer ASUS Xonar DG PCI 5.1 Soundkarte, die Nachbarn sollen ja auch was von meinem 5.1 System haben! :twisted:

Von Windows zu Linux:

Weiter oben habe ich ja geschrieben, daß MultiTOS auf dem TT so eine Art Unix ist. Seit dieser Zeit war ich von dem System fasziniert und habe immer versucht, ein solches System auf einem meiner Rechner zum Laufen zu bringen. Leider hat das etwas länger gedauert, Linux und ich waren einfach noch nicht bereit für einander. Ich hatte zwar seit Windows 95 (der höher getaktete P75) immer z. B. QNX oder ähnliches als zweites System, richtig warm sind wir aber nie geworden. Eigentlich ein sehr interessantes System, aber irgendwie nichts für mich. Ich habe viele Linux-Systeme probiert, hat halt nicht geklappt… bis 2008! Im November 2008 kamen wieder einmal verschiedene Distributionen zum Testen ans Werk, openSUSE, Knoppix, ein neues QNX, Debian… und dann war da Ubuntu Intrepid Ibex… openSUSE ging gar nicht, Knoppix weiß ich nicht mehr und Debian identifizierte meine W-LAN-Stick als defekten MP3-Player. :-O  Nun hatte ich das Problem, daß ich mit der Oberfläche Gnome mal gar nicht klar kam, aber es ist ja Linux! Also versucht man es und das unglaubliche geschah. Ausgerechnet Kubuntu 8.10 mit seinem angeblich so fehlerhaften KDE 4 lief als einziges fast ohne Probleme! W-LAN, drucken über Netzwerk, alles funktionierte! Und nun? Windows habe ich seit kurzem zumindest in einer VM, die ich allerdings zuletzt vor ca. 2 Wochen gestartet habe. Ich habe ehrlich gesagt seit Anfang 2009 kein Windows mehr verwendet und vermisse es auch nicht. Es läuft nur in der VM, weil ich andere Rechner warte, die eben unter diesem System laufen. Platz- und Zeitverschwendung, zum Surfen, E-Mails abrufen, Facebook und YouTube braucht kein Mensch Windows! Aber egal, jedem so wie er meint.

Mein Fazit:

Mit etwas über 1000 Wörtern habe ich nun über 30 Jahre PC-Geschichte geschrieben, zumindest meine. Nun seid ihr gefragt, liebe Leserinnen und Leser. Wie war das denn bei euch so? Ich würde mich freuen, wenn wenigstens ein paar Leute bei dieser Blogparade mitmachen würden. Könnt ihr das toppen, oder seid ihr noch nicht alt genug? 8-) Soll ich euch den Browserkrieg erklären oder könnt ihr euch wie ich noch daran erinnern?   Viele Grüße jedenfalls nun aus TmoWizard’s Computer-Raum Carpe Noctem! Mike, TmoWizard Zaubersmilie

CC BY-NC-SA 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

6 Replies to “Blogparade: So ging es los mit Computer & Co.”

  1. Guten Morgen Mike,

    Ein entsprechender Link hier her zu meinem Artikel

    wie soll ich diesen Punkt verstehen? Einen eigenen Blogeintrag mit Verlinkung zu diesem Artikel? Einen solchen Artikel könnte ich gar nicht schreiben.

    Ihr müßt schreiben, wie ihr zur Computerei gekommen seid, wie es weiter ging und wo ihr heute damit steht

    Das ist mir in dieser Form viel zu techniklastig. Und dazu könnte ich auch gar nichts schreiben (siehe oben). Zudem habe ich mich für Technik nie interessiert.

    Meine “PC-Geschichte” fängt im Grunde genommen am 20. August 2007 mit meinem ersten Blogeintrag an, weil ich zu diesem Zeitpunkt begonnen habe, Internet bewusst als soziales Medium zu nutzen.

    Zugleich damit begann auch ein wenig Interesse an der Gestaltung meines Blogs (HTML). Bis heute ist mir dabei Armand Theisen mein tatkräftigster Lehrer und im übrigen der einzige Mensch, den ich übers Internet kennen lernen konnte.

    Schönen Tag wünscht Dir
    Gerhard

    1. Guten Morgen Gerhard,

      öfter mal was neues auf meinem Blog, ich mußte aus mir nicht bekannten Gründen deinen Kommentar aus dem Spam fischen! :-O

      wie soll ich diesen Punkt verstehen? Einen eigenen Blogeintrag mit Verlinkung zu diesem Artikel? Einen solchen Artikel könnte ich gar nicht schreiben.

      Och, das ist eigentlich gar nicht so schwer. So ein Artikel ist schnell erstellt und Links kann man bei blogspot.com ja auch relativ einfach einfügen.

      Das ist mir in dieser Form viel zu techniklastig. Und dazu könnte ich auch gar nichts schreiben (siehe oben). Zudem habe ich mich für Technik nie interessiert.

      Das ist wieder was anderes, aber eine Blogparade ist ja auch keine Pflicht! ;-) Es war eben nur eine spontane Idee von mir und ich bin nun auf die Reaktionen gespannt.

      Meine “PC-Geschichte” fängt im Grunde genommen am 20. August 2007 mit meinem ersten Blogeintrag an, weil ich zu diesem Zeitpunkt begonnen habe, Internet bewusst als soziales Medium zu nutzen.

      Dann mußt du aber schon einen PC oder Laptop gehabt haben, oder war das über ein Internetcafé?

      Zugleich damit begann auch ein wenig Interesse an der Gestaltung meines Blogs (HTML). Bis heute ist mir dabei Armand Theisen mein tatkräftigster Lehrer und im übrigen der einzige Mensch, den ich übers Internet kennen lernen konnte.

      Und schon hast du einen Teil deiner PC-Geschichte in einfachen Worten geschrieben! ;-)

      Grüße nun aus Augsburg

      Auch dir noch einen schönen Tag

      Mike, TmoWizard

  2. Schön zu sehen dass meine Idee Früchte trägt. War also nicht ganz so sinnlos meine Idee. Meinen Lebenslauf kann man natürlich auch (nur bei mir) weiter ausführlich nachlesen http://buntux.wordpress.com/, es kommen noch ein paar Teile.
    Bei meinem Lebenslauf folgen noch ein DDR-Computer, dann bekomme ich meinen ersten West-Computer in die Hände – einen Atari 800 XL. Seid gespannt wie es bei mir weitergeht ..
    Gruß an TMO, lasse dich weiterhin von meinem Blog inspirieren ;).
    Gruß, Matze.B
    1. Hallo Matze.B, willkommen auf meinem Castle!

      Schön zu sehen dass meine Idee Früchte trägt. War also nicht ganz so sinnlos meine Idee.

      Sinnlos garantiert nicht, ich hätte sie sonst ja nicht aufgegriffen und diese Blogparade in’s Leben gerufen! ;-)

      Bei meinem Lebenslauf folgen noch ein DDR-Computer, dann bekomme ich meinen ersten West-Computer in die Hände – einen Atari 800 XL. Seid gespannt wie es bei mir weitergeht ..

      Da lasse ich mich gerne überraschen!

      Gruß an TMO, lasse dich weiterhin von meinem Blog inspirieren ;) .

      Kommt immer auf die Themen an, man findet ja zum Glück immer wieder mal was interessantes hier im Netz.

      Grüße nun aus TmoWizard’s Castle

      Mike, TmoWizard

  3. Hmm, also hätte ja echt gerne mitgemacht aber folgendes trifft wohl auf mich zu:

    Könnt ihr das toppen, oder seid ihr noch nicht alt genug? 8-)

    Kann leider nicht so viel berichten. Meinen ersten Rechner hab ich, ehhhm, 2008 / 2009 gekriegt. Nen alter weißer Kasten mit Windows 98 SE. Mehr schaffte diese Kiste nicht. Ein zwei Jaher später hab ich dann doch nochmal nen anderen bekommen und dieser schaffte wenigstens Windows XP. War aber auch nur nen alter weißer Kasten. Dann irgendwann später, glaub noch im Jahr 2009 hab ich dann endlich durch Hilfe eines Bekannten einen eigenen zusammengestellt bekommen.

    War aber auch nur ein Office-Rechner, aber mein erster “richtiger”. Der hatte nen Athlon X4 mit 2 x 2,2 GHz und 2 GB Ram. Jo, und den hab ich mitllerweile zu nem Mittelklasse Gamer-PC aufgerüstet so dass er sich fast vollkommen regeneriert hat. Das einzige was noch in meinem aktuellen drin ist, ist die Festplatte. Die hat jetzt 15.000 Betriebsstunden. Hoffe mal sie hält noch ein bisschen. ;)

  4. Hey, ich finds echt ne coole Idee! Auch wenn ich Deine ersten Computer eher mit Museum assoziieren würde :-) Ist nicht bös gemeint, aber ich bin erst 1986 geboren, da waren Computer noch lange kein Thema für mich. Bei meinem Rückblick steht auch nicht so sehr die Technik, sondern das, was mich an Computern immer am meisten begeistert hat im Vordergrund: die Spiele!

    Bei mir ging es los mit einem Sega-Meag Drive und dem Spiel König der Löwen. Haben den irgendwann Anfang der 90er als Weihnachtsgeschenk für alle Kinder (ich + 3 Geschwister) bekommen. Ich weiß noch was das für mich als 6-jährigen für ein Akt war, das am Fernseher anzuschließen, aber man wollte es halt so unbedingt spielen, dass man es einfach stundenlang probiert hat, bis es endlich geklappt hat :-D

    Dann zog irgendwann mein neuer bester Freund in unsere Nachbarschaft und der hatte sogar einen PC. Wir haben da so Dinge wie Sim City gespielt. Was aber natürlich blöd war, war, dass man immer von Christoph abhängig war.

    Irgendwann hat uns dann unser Onkel seinen alten PC geschenkt. Ich glaube, da war ich 9 Jahre alt. Zu dem Zeitpunkt habe ich noch kein Taschengeld bekommen und es waren fast keine Spiele drauf. Zu dem Zeitpunkt war Pacman für mich und meinen Bruder eine reale Spiele-Alternative :-)

    Kein Jahr später hat mein Vater sich dann erbarmt und uns einen „richtigen“ PC gekauft und jeder durfte sich auch noch ein PC-Spiel aussuchen. Für mich konnte es nur eins geben: Civilization 2, ein absolutes Top-Spiel. Das letzte Mal, das ich es gespielt habe war vor ca. 2 Monaten (Teil 2 wohlgemerkt, Civ 5 habe ich gestern erst noch gespielt! :-) )

    Dann ging es viele Jahre erst mal mit dem „Familien-PC“ weiter, bis ich mit 14 meinen ersten Job in einem Call-Center hatte. Auch wenn mir meine Eltern davon abgeraten haben, für mich war klar, was ich mit den ersten 1000 EUR machen würde – einen PC kaufen :-)

    Als meine Eltern am ersten Tag wo ich meinen neuen PC hatte dann sagten „So dann geht jetzt schon mal jeder auf sein Zimmer und bereitet sich langsam aufs Schlafen vor“ realisierten mein Bruder und ich, dass ich ja jetzt einfach weiterspielen konnte. Und sowohl er, wie auch ich haben diesen Moment bis heute noch gut in Erinnerung.

    Mit dem eigenen PC folgten viele Stunden Counter-Strike und vor allem, ich würde es schon fast als Höhepunkt meiner Jugend bezeichnen (na gut, erste Erfahrungen mit Mädchen waren noch interessanter, aber dann halt gleich die Nummer 2): LAN-Partys. Meist von Freunden mit demselben Interesse organisiert, so ca. 1-2 Wochenenden pro Monat, immer so zwischen 4 und 8 Leute. Und es wurde eigentlich immer von Freitagabend bis Sonntagabend durchgespielt (vielleicht bis auf insgesamt 6-8 Stunden Schlaf).

    Der nächste Höhepunkt war dann ca. 2 Jahre später, als ich 16 war (wir haben inzwischen 2003), wo wir zum ersten Mal Internet bekommen haben. Und auch jetzt stand wieder Counter-Strike im Vordergrund. Das wurde eigentlich immer intensiver, bis ich mit 17 Jahren ca. 1 Jahr lang 5 Stunden pro Werktag und 10 Stunden pro Wochenendtag gespielt habe. Jetzt wo ich das schreibe kommt es mir schon sehr freaky vor, vor allem, da ich zu der Zeit auch noch 15 Stunden pro Woche Leichtathletik gemacht habe (+ Wettkämpfe am Wochenende). Hab damals eigentlich meine ganze Zeit mit Schule, Counter-Strike und Leichathletik verbracht. Aber mir hats sehr viel Spaß gemacht, vor allem, weil wir immer im Clan gegen andere gespielt haben, trainiert haben und immer besser wurden. Schade nur, dass wir es irgendwie nicht gebacken bekommen haben, uns für die ESL (electronic sports league) anzumelden.

    Als ich dann mit 19 anfing zu studieren, wurden andere Dinge wichtiger. Seitdem verwende ich den PC vor allem als Arbeitsmittel, auch wenn Youtube, Facebook, etc. inzwischen sehr wichtig für mich geworden sind und auch einen Teil meiner Freizeit ausfüllen.

    Mit PC-Spielen ist es für mich wahrscheinlich ein bisschen wie mit Obelix, der als Kind in den Topf mit Zaubertrank gefallen ist ;-) Ich spiele zwar immer noch ab und an, aber wesentlich seltener als früher. Klar, auch die Zeit ist ein Thema, aber ich spiele vor allem weniger, weil PC-Spiele mir nicht mehr so viel Spaß machen wie früher.

    Um ehrlich zu sein, ich bin eigentlich nur vorbeigekommen, um einen Dofollow-Link zu bekommen, aber beim Schreiben sind mir so viele gute Erinnerungen hochgekommen … ich musste bei vielen Stationen, die ich mit Computern hatte innerlich zufrieden lächeln.

    Dass der Kommentar mit 800 Worten dann doch den Umfang eines Blogposts bekommen hat, war nicht so geplant, aber das Thema hat mich dann doch wesentlich mehr mitgerissen, als ich es zu Beginn gedacht hatte. (Auf meinen Empathie-Blog würde es auch inhaltlich einfach nicht passen).

    Wie gesagt, ich find es eine richtig coole Idee!

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