, Author

Last Updated on

Liebe Leserinnen und Leser,

sowas nennt man unfähig:

Dear customer,

Because you are involved in the trading of gold and equipment.
legitimately means playing with an unaltered game client.
Doing otherwise violates our policies for Battle.net and Diablo III,
and it goes against the spirit of fair play that all of our games are based on.
We strongly recommend that you avoid using any hacks,
cheats, bots, or exploits.

Suspensions and bans of players that have used or start using cheats and hacks will
You can confirm that you are the original owner of the account to this secure website with:
http://us.battle.net.long.ggmneg.info/login/en/?ref=https%3A%2F%2Fwww.battlenet.com.cn%2Faccount%2Fmanagement%2Findex.xml&app=bam

Login to your account, In accordance following template to verify your account.

* Account name
* Account password
* Secret Question and Answer
Show * Please enter the correct information

If you ignore this mail your account can and will be closed permanently.
Once we verify your account, we will reply to your e-mail informing you that we have dropped the investigation.

Blizzard Entertainment SAS
TSA 60 001
Service Administration des Comptes
78143 Velizy Villacoublay Cedex

Account Administration Team
Diablo III World of Warcraft , Blizzard Entertainment 2013

 

Man sehe sich mal den von mir hervorgehobenen Link an, der wurde nicht einmal versteckt. Das ist war nämliche keine HTML-Mail, sondern reiner Text! Ich weiß ja nicht, was sich der Spammer dabei gedacht hat, aber irgendwie ging der Gedanke voll in die Hose. :mrgreen:

Diese Mail wurde von ClamAV/clamdrib natürlich sofort angemeckert:

Meldung von clamdrib/ClamAV: Infiziert

Es dürfte auch jedem klar sein, daß diese Mail garantiert von Blizzard kommt, die verwenden dort auf jeden Fall ganz bestimmt Outlook Express 6.00.2800.1158, ich schwör! Lachersmilie

 

Ein Sicherheitskonzept!

Ich frage mich echt manchmal, wie man auf solche Mails hereinfallen kann. Vor allem dann, wenn der Link ja auch noch überdeutlich als Unfug erkennbar ist. Darum wieder einmal eine kurze Belehrung für alle:

  • HTML hat in Mails nichts verloren!
  • Flash, JAVA und JavaScript sind in Mails ein absolutes NoGo!
  • Keine Firma würde jemals nach euren Login-Daten fragen!
  • Links in Mails immer genau prüfen oder noch besser, ihr geht direkt auf die jeweilige Seite!
  • Ein Virenscanner schadet auch bei Linux nicht!
  • Linux schützt euch auch nicht vor Betrug!
  • Beim Einschalten des Computers bitte nicht das Gehirn ausschalten!

Mit diesen einfachen Punkten seid ihr eigentlich schon auf der sicheren Seite, zusätzlich solltet ihr niemals als Administrator in’s Internet gehen. Mann sollte immer daran denken, daß sonst auch die entsprechende Schadware die selben Rechte auf dem Computer hat wie der Nutzer! Ein Virus als Administrator gewinnt fast immer, da nützt auch die beste Sicherheitssoftware nichts.

In Fall dieser Mail ist es ja offensichtlich, was der Spammer wollte. Daten sind heute eines der teuersten Güter, mit dem man sehr viel Geld scheffeln kann! Das sieht man ja immer wieder, wenn wie z. B. letztens bei Vodafone welche geklaut werden. Gerade Betrugsmails sind ja äußerst beliebt, um an Daten heran zu kommen. Scheinbar rentiert sich das, sonst würde es diese Dinger kaum in solchen Massen geben.

 

Mein Fazit:

Es dürfte wohl jedem klar sein, daß man Spam nicht los wird. Solche Mails wird es immer geben, aber man kann mit einfachen Mitteln darauf reagieren. Mit einem vernünftigen Mailprogramm wie SeaMonkey oder Thunderbird lassen sich solche Mails mit einem Klick in den Junk schicken, um dadurch den Spamfilter zu trainieren. Mit der Zeit wird dieser immer besser darin, so daß er solche Mails automatisch in den Junk-Ordner verschiebt. Diesen stellt man dann so ein, daß er beim Beenden von SeaMonkey/Thunderbird geleert wird.

Man sollte den Junk-Filter auf keinen Fall so einstellen, daß er Mails automatisch löscht. Mehrmals durfte ich nämlich schon Mails dort wieder heraus holen, welche fälschlicher Weise dort gelandet sind! Das kann also böse enden, wenn das z. B. eine Bestätigungsmail oder ähnliches ist. So landeten bei mir mehrere Mails meiner Anwältin dort, bis ich den SpamAssassin von deren Echtheit überzeugt hatte!

 

Einen spamfreien Gruß nun aus TmoWizard’s Castle

Y gwir yn erbyn byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

CC BY-NC-SA 4.0 Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Computer/Internet, Information, Spam & Co

2 Replies to “#SPAM: Dümmer wie die Nacht finster!”

  1. Das immer öfter geklaute Kundendaten von großen Konzernen für Spam und Phishing mit persönlicher Ansprache genutzt werden sehe ich für ein großes Problem. Die 10 Mails mit solch dummen Fehlern wie Du sie hier beschreibst sind für jemanden mit brain.exe beta1.3 leicht zu erkennen, gefährlicher ist die 1 gute Phishing-Mail mit persönlicher Ansprache.
  2. Heee Mike,

    schön das du wieder regelmäßig schreibst. War ja mal längere Zeit Pause gewesen … .

    Zum Beitrag ich habe mich fast weg gelegt als ich dort gelesen habe das die Outlook Express nutzen oder reinschreiben. Das mit den Links war dann nur noch die Krönung!

    Im übrigen Mike, weil du beim letzten Themewechsel meintest die Schrift ist zu kleine habe ich jetzt im Blog extra große Schrift! 😉 —> Augenfreundlich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.