TmoWizard's Impressum, Disclaimer & Datenschutz   
Dieses Blog ist NOFOLLOW-frei!

(Ein Hinweis: Alle Screenshots des Tutorials sind aus der deutschsprachigen Ubuntu-Wiki!)

Liebe Leserinnen und Leser,

Ubuntu Logohier kommt ein eigentlich völlig unnötiges Tutorial! Auf Grund mehrerer Nachfragen habe ich mich nun nämlich doch dazu entschlossen, daß ich hier ein Tutorial zur Installation einen Servers auf Basis von Ubuntu bringe.

Schon öfter habe ich hier auf dem Castle behauptet, daß sehr viele Leute nicht mehr dazu in der Lage sind, daß sie eine Suchmaschine betätigen. Ich war jedoch nicht darauf gefaßt, wie schlimm das alles wirklich ist.

Ich sage jetzt nicht viel dazu, halte das Ganze jedoch für eine sich durch Smartphones verbreitete Verblödung der Menschheit! In 10 – 15 Jahren wird die dann heranwachsende Jugend aber wohl folgende Frage an die Eltern oder Großeltern stellen:

Was bitte ist ein PC?

Überlegt euch also schon mal eine passende Antwort dazu, warum ihr nichts unternommen habt. Noch habt ihr die Möglichkeit dafür, also macht was daraus. Entsprechend dazu gibt es in meinem „Fazit“ auch gehörig was auf den Latz, denn wie üblich lasse ich mir meine Meinung dazu garantiert nicht verbieten!

Back to Topic!

Doch kommen wir nun zurück zum eigentlichen Thema, nämlich der Installation eines Servers unter Ubuntu. Dazu jedoch folgende Anmerkung von mir:

Wenn ihr bereits jetzt schon nicht mehr in der Lage seit, daß ihr ein ISO-File richtig auf CD oder DVD brennen könnt, dann ist sowieso schon alles verloren!

 

Das ISO-File:

Als Erstes müßt ihr euch natürlich das passende ISO-File besorgen. Für einen vernünftigen Server benötigt man dazu natürlich ein bewährtes und stabiles System, im Falle von Ubuntu wäre das zur Zeit der Entstehung des Tutorials folglich „Xenial Xerus“:

Download Xenial Xerus (Ubuntu 16.04)

Rechter Hand findet ihr dort für euer System das passende ISO-File, also entweder 32- oder 64bit. Für moderne Rechner ist es natürlich unerläßlich, daß ihr das 64bit-System verwendet, alles Andere ist in der heutigen Zeit völliger Blödsinn!

Nach dem ihr nun das ISO-File auf CD/DVD gebrannt habt müßt ihr eurem dafür auserwähltem Rechner noch über das BIOS erklären, daß er doch bitte von diesem speziellem Medium booten soll. Wie das nun wieder geht dürft ihr dem Handbuch zu eurem Mainboard entnehmen, das läßt sich nämlich nicht so allgemein erklären und ist von Fall zu Fall unterschiedlich!

Falls ihr bereits an diesem Punkt scheitert gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Ihr befaßt euch endlich mal näher mit dem Thema „PC“ oder
  2. ihr laßt es einfach bleiben und macht weiter wie bisher!

Bei der Wahl von Punkt 2. könnt ihr euch gleich ein Microsoft Windows jeglichen Alters installieren, alles andere wäre Zeitverschwendung und ihr braucht auch gar nicht mehr weiter lesen.

Da ihr euch jedoch hier auf meinem Castle befindet darf ich wohl stark annehmen, daß ihr euch bereits „etwas“ mit dem Thema befaßt und zudem willig seit, daß ihr euch gerne weiter bilden wollt und somit natürlich der Punkt 1. auf euch zutrifft!

 

Die Installation:

Wie bereits in meinem Tutorial zu YaCy erwähnt läuft die Installation „eigentlich“ ähnlich ab wie bei einem Desktop-System, einen kleinen Unterschied gibt es allerdings schon! Bei einem Server gibt es natürlich keinen Desktop wie gewohnt, wirklich schlimm ist das jedoch nicht.

Nach dem Start von CD/DVD seht ihr den folgenden Bildschirm:

Das Bootmenü von Ubuntu-Server

Für den Gebrauch Zuhause genügt es hier, daß ihr die für euch passende Sprache und die für eure Tastatur notwendige Belegung einstellt, in meinem Fall also „Deutsch“ und „Deutschland“. Ansonsten wählt ihr einfach den Punkt „Ubuntu Server installieren“ aus, danach erscheint dieser Bildschirm:

Ubuntu-Server Partitionierung

Für den normalen Gebrauch im eigenen privaten Netzwerk genügt hier der erste Punkt, ihr könnt euch aber gerne in dem Chaos der anderen Punkte austoben. Eine Verantwortung dafür nehme ich aber nicht in Kauf, daß ist dann euer eigenes Problem!

Nach der Auswahl kommt nun wie gewohnt die Installation des Benutzers, das ist also nicht anders wie bei der Installation eines Desktop-Systems. Sobald das auch erledigt ist kommt der nächste Punkt an die Reihe, nämlich der eigentliche Server. Hier habt ihr nun eine kleine Auswahl, was ihr denn auf eurem Server haben wollt:

Auswahl der Serverart

Hier gehe ich nun davon aus, daß ihr einen SSH-Server wie für mein oben verlinktes YaCy-Tutorial haben wollt! Entsprechend wählt ihr hier den Punkt „OpenSSH server“ aus, alles andere ist nur unnötiger Ballast und läßt sich zudem auch im Nachhinein installieren. Natürlich benötigt ihr dann die nachträglich Installation des SSH-Server wie im Tutorial beschrieben nicht mehr, allerdings ging ich damals von einem absolut „leeren“ Server aus.

Wenn ihr nun das Ganze entsprechend abschließt und den Server (natürlich ohne CD/DVD im Laufwerk) neu startet, dann habt ihr noch sehr viele weitere Optionen, was ihr denn mit eurem Server machen wollt. Hier kann ich euch dann allerdings nicht mehr behilflich sein, mir fehlt dazu offen gestanden einfach das nötige Wissen hierzu! Das dürft ihr euch dann in den Weiten des Internet zusammensuchen, allerdings geht wohl das Meiste davon nur noch über die Konsole.

Im Falle von YaCy wäre es das dann auch schon, alles weitere zur Installation von YaCy findet ihr im bereits oben verlinkten Tutorial. Ich möchte allerdings noch darauf hinweisen, daß dieser Server nicht unbedingt als „sicher“ anzusehen ist! Es gibt noch sehr viele Möglichkeiten, wie man einen Server gegen Angriffe von innen und außen absichern kann.

Eine Möglichkeit hierzu währe „fail2ban“, allerdings werde ich hierfür bestimmt kein Tutorial schreiben! Dieses und auch andere Tools haben einfach zu viele Optionen, da braucht es schon einen richtigen Experten. Ich habe es zwar „scheinbar“ geschafft, daß nur mein Arbeitstier administrierend auf den Server zurückgreifen kann, während es umgekehrt nicht möglich sein sollte, garantieren möchte ich aber nicht einmal das! Dazu einmal folgender Hinweis:

Alle, aber auch wirklich ALLE hier veröffentlichten Tutorials beruhen rein auf meine eigene Erfahrung! Ich habe hierfür keine Kurse belegt, das entsprechende Wissen habe ich mir im Laufe der Jahre bzw. Jahrzehnte selbst angeeignet.

Natürlich ist es für mich von Vorteil, daß ich bereits seit inzwischen über 30 Jahren mit und am Computer „arbeite“. Trotzdem können auch mir Fehler unterlaufen, daran läßt sich nun mal nichts ändern. Meine Tutorials beruhen zwar alle darauf, daß sie bei mir funktionieren. Jedoch kann ich natürlich nicht verleugnen, daß nicht alle Systeme gleich sind.

Kaum ein System gleicht einem anderen, ein einziges Bauteil kann schon einen riesigen Unterschied ausmachen. Gerade mit Linux kann man das sehr kraß beobachten, wenn man z. B. WLAN oder Bluetooth verwendet. Die entsprechenden Foren sind voll mit mit Meldungen darüber, wobei das auch in der heutigen Zeit leider immer noch für Drucker, Scanner und Graphikkarten betrifft.

 

Mein Fazit:

Auf Grund verschiedener privater Anfragen hab ich mich dazu entschlossen, daß ich dieses Tutorial schreibe. Wie üblich stehe ich dabei vor der Frage, ob eigentlich noch jemand dazu in der Lage ist die Suchmaschine seiner Wahl zu betätigen! Selbst bei YaCy findet man sogar die Anleitung im Ubuntu-Wiki dazu, auch wenn dieses wie so oft meiner Ansicht nach viel zu aufgeblasen und für Anfänger absolut ungeeignet ist.

Problematisch ist es hierbei vor allem, daß gerade bei unserer Jugend (also den sogenannten „Digital Native“) kaum jemand wirklich eine Ahnung von der Materie hat.

Geradezu für unmöglich halte ich es jedoch, daß ausgerechnet Leute in meinem Alter (noch 52 Jahre, Baujahr Ende 1965) nicht mit der Konsole bei Linux zurecht kommen wollen. Vor allem wir sind es doch, die damals mit so Kisten wie Z80, Sinclair QL, ATARI 800, Commodore C64 und all den anderen „PCs“ aufgewachsen sind! Seid ihr denn wirklich alle inzwischen dement veranlagt und habt das Alles bereits vergessen oder was ist mit euch los? Damals gab es keine graphischen Oberflächen, an sowas wie Windows oder eine Maus dachte kein Mensch.

Wie oben erwähnt werden eure Kinder und Enkel ganz bestimmt begeistert davon sein, daß ihr nichts gegen die derzeitige Situation nichts unternommen habt! Ihr alle seid daran beteiligt und tragt die Schuld mit, daß uns im Moment „Das Internet“ von allen Seiten genommen wird.

Genau das ist auch eigentlich der Hauptgrund, warum ich Tutorials wie dieses überhaupt schreiben „muß“! Ich sehe mich regelrecht dazu gezwungen, dieses „alte Wissen“ nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Das ist ein wirklich sehr deutlicher Hinweis darauf, wie beeinflußt und verdummt die meisten Menschen von den verschiedenen Medien sind.

Jeder scheint nur noch in seiner eigenen Wolke oder Blase zu leben, welche von den verschiedenen Medien gerade beherrscht wird. Dabei scheint es auch völlig egal zu sein, ob das nun von den „alten“ oder den „neuen“ Medien ausgeht. Bei den meisten Leuten sind das vor allem WhatsApp, Facebook, der Messenger von Facebook und natürlich Google.

Hiermit kommen wir nun gleich einmal zu einem weiteren Thema, welches demnächst in einem weiteren Artikel hier auf meinem Castle verarbeitet wird. Wieder einmal geht es dabei um Überwachung und Zensur, ich meine nämlich die neue DSGVO und deren zerstörerischen Auswirkung auch für einfache Blogger wie mich!

Ich sammle dazu bereits fleißig Hinweise und kann euch schon jetzt darauf hinweisen, daß mein Castle bedingt durch mein Theme Calotropis fast alle Bedingungen hierfür erfüllt. Ein entsprechendes Update von Calotropis wird jedoch vorläufig nicht mehr öffentlich erscheinen, da ich wirklich für gar nichts mehr an dem Ding garantieren kann! Es genügt zwar derzeit noch für meine Zwecke, aber dank der sich immer weiter verbreitenden Demenz zum Thema „Sicherheit“ sehe ich mich leider dazu gezwungen, daß ich Calotropis Theme 2 ab heute zumindest für einige Zeit aus dem Verkehr ziehe!

Ich alleine kann leider nicht viel an der derzeitigen Situation ändern, hierfür ist auch mein Castle zu unbekannt. Ich sehe es jedoch an meinen Besuchern hier auf dem Castle, meinen Followern bei Twitter und auch an der Anzahl meiner „Freunde“ bei Facebook, daß doch nicht gerade wenig Leute meine Artikel hier lesen. Aus dem Grund frage ich mich schon seit einiger Zeit, warum denn fast keiner davon den oder die gelesenen Artikel in seinen eigenen Netzwerken verbreitet!

Ehrlich gesagt betrachte ich die derzeitige Situation als Feigheit, anders kann man das eigentlich nicht bezeichnen. Überlegt euch also einmal ganz genau, ob ihr wirklich ein total überwachtes und völlig zensiertes „Internet“ haben wollt! Ich halte jedenfalls nichts davon, sonst könnte ich die Tore hier zu meinem Castle auch gleich dicht machen und alle Beiträge löschen, denkt mal darüber nach!

 

Viele Grüße nun aus der noch nicht zensierten, wahrscheinlich aber bereits von allen Seiten überwachten Schreibstube von TmoWizard’s Castle zu Augusta Vindelicorum Schreibersmilie

Y gwir yn erbyn Y byd!

Mike, TmoWizard Zaubersmilie

CC BY-NC-SA 4.0 Ubuntu-Tutorial: Wie installiere ich einen #Ubuntu-Server? von TmoWizard ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Über TmoWizard

Ich blogge hier aus Spaß am Schreiben über verschiedene Themen, wobei es auf meinem Castle kein Hauptthema gibt. Es kommt immer darauf an, was denn so gerade Sache ist. Nebenbei läuft hier die Rockantenne dazu, denn bekanntlich geht ja mit Musik alles besser! ;-) Ansonsten lese ich gerne irgendwelche Romane, wobei hier neben Fantasy und Horror auch Science-Fiction, Krimis und Western nicht fehlen dürfen! Ach ja: Trotz meinem Alter lese ich immer wieder Asterix, wobei mir leider ein Album fehlt. Alles weiter über mich kann man hier im Internet finden ... naja, zumindest ein bißchen was. Ein Magier wird niemals alle seine Geheimnisse preisgeben, geht ja mal gar nicht! :-D

2 Kommentare zum Artikel

  • chris_blues (13 Kommentare) sagt:
    Huhu! Icke mal wieder!

    Eigentlich müßte der Artikel eher „Leute, was macht ihr aus unserem Internetz“ heißen. Find ich aber gut, mal den Standpunkt zu klären. Find ich auch schlimm, was diese Emailausdrucker da für „Internet-Gesetze“ beschließen. *kopfschüttel*, Tztztz und weggeh…

    Wie schön könnte die Welt sein, wenn solche Leute mal einsehen würden, daß sie keinerlei Ahnung von der Materie haben, und einen Expertenausschuß mit Experten zusammen trommeln würden. Statt dessen wird ein Expertenausschuß von eben jenen Emailausdruckern gebildet, die dann solchen Stuß verzapfen…

    Soviel kann man gar nicht essen, wie man…

    Anyway, schöne Grüße ausm Flachland! )

    chris

  • Steffen (1 Kommentare) sagt:
    OMFG, ich hoffe jemand erschießt mich rechtzeitig, wenn ich mit 50 auch so zu reden anfange.
    Die Mutter der Dummen war schon immer schwanger, auch und erst recht in „alten Zeiten“. Die Tatsache, dass ihre Kinder heute so auffällig sind, liegt IMHO nur daran, dass heute selbst diejenigen mit Smartphones hantieren, die früher überhaupt nichts mit Technik anfangen konnten und ihre Abende am Stammtisch in der Kneipe verbracht haben. Die treiben sich heute im Fratzenbuch rum und wählen AFD, ums mal ganz überspitzt zu formulieren. Das versetzt mich in meiner eigenen verwandtschaft immer wieder in teils entsetztes Erstaunen. Dass in unserer heutigen Gesellschaft einiges schiefläuft mag ich ja nicht bestreiten, ganz im Gegenteil. Aber wer sich wirklich für die Technik hinter der Technik interessiert, der wird immer noch genug Möglichkeiten finden sich weiterzubilden. Habe ich ja auch geschafft, obwohl ich als Kind der 90er schon mit Windows großgeworden bin.

    Was Tutorials allgemein angeht: Jeder hat seine eigene Art, etwas zu erklären. Mir ist es schon oft passiert, dass ich jemanden auf ein meiner Meinung nach gut erklärtes Installations-Tutorial verwiesen habe, mit dem derjenige aber nicht zurecht kam. Nicht, weil er besonders begriffsstutzig war, sondern einfach deshalb, weil er sich bestimmte Dinge anders erarbeitet oder anders auffasst. Als ich mit meinen eigenen Worten dann noch mal nachhalf, funktionierte es plötzlich reibungslos. Und deshalb kann es kaum genug Erklärbären im Netz geben. Wenn auch nur ein einziger Mensch davon profitiert, dann hat es sich mehr als gelohnt. Durch meine Blindheit brauche ich z. B. Erklärungen, die weitgehend ohne Screenshots auskommen, habe es also umso schwerer mir etwas im Netz zu erarbeiten. Auch deshalb habe ich andere Ansätze um meine Artikel zu schreiben, wofür ich auch immer wieder aus verschiedensten Richtungen positives Feedback bekomme.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du kannst diese HTML Tags und Attribute nutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Hier sind auch Kommentarlinks nofollow frei!